Allgemein

Begegnung mit der Vergangenheit

27. Januar 2016  Allgemein

Am 27. Januar wird der Befreiung der KZ Auschwitz und des Holocausts im Allgemeinen gedacht. Auch in Naumburg versammelten sich an der Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, um der Opfer der Gewaltherrschaft zu gedenken. Auch viele Schülerinnen und Schüler waren dabei. Dies aus gutem Grund: Die Freie Schule Burgenland Jan Hus führte mit Schülerinnen und Schülern der 9-ten und 10-ten Klassen im letzten Jahr eine Exkursion nach Auschwitz durch. Am Nachmittag eröffneten diese im Amtsgericht Naumburg eine Ausstellung, in der sie ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke verarbeitet haben.

 

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Erhöhung der Parkgebüren? Bitte einen Schritt nach dem Anderen!

Der Versuch, die leeren Kassen der Städte und Gemeinden zu füllen, endet leider allzu oft in der unüberlegten Erweiterung und Erhöhung von Gebühren. Bevor man die Möglichkeiten, die bestehende Satzungen und Verordnungen bieten, voll umfänglich nutzt, erfindet man das Rad dann lieber zum zweiten Mal.
Was soll eine Erweiterung der bewirtschafteten Parkflächen der Stadt, wenn die Verwaltung nicht einmal in der Lage ist, die bestehenden Gebührenordnungen umzusetzen? Es ist inzwischen normal, dass auf dem Naumburger Marktplatz, nicht nur vor dem Rathaus rechts und links, ausserhalb jeglicher Markierungen geparkt wird. Angst vor Strafe muss man da nicht haben. Grundstückseigentümer können ihre Vorgärten problemlos zu Parkplätzen umfunktionieren. Auch hier heißt es oft: „Kein Problem, die entsprechende Satzung wird ohnehin nicht umgesetzt!“
Seit Jahren versucht die Stadt Naumburg den sog. Park-Such-Verkehr in der Innenstadt zu reduzieren und die Vogelwiese als zentrumsnahen, zentralen Parkplatz zu etablieren. Beim REWE Markt wurden sogar Ausgleichsparkplätze für Veranstaltungen auf der Vogelwiese gebaut. Bisher mit mäßigem Erfolg. Während die Vogelwiese nach wie vor deutlich unterlastet ist, drängelt sich der Verkehr weiterhin durch die Innenstadt und es wird scheinbar völlig unkontrolliert umhergeparkt. Zu Recht erboste Hinweise seitens der Anwohner gab es in der Vergangenheit zur Genüge.
DIE LINKE erachtet es als wesentlich sinnvoller, die Gebühren für die Vogelwiese auf ihrem derzeitigen Niveau zu belassen, um einen Anreiz für deren Nutzung zu schaffen und die bestehenden Verordnungen konsequent umzusetzen.
Ach ja, nach der Landesausstellung sollten ja die Gebühren wieder gesenkt werden.

Demonstration in Naumburg

Ca. 500 Personen demonstrierten letzten Sonnabend (07.11.2015) in Naumburg für Demokratie, Vielfalt und Mitmenschlichkeit. Aufruf und Unterstützung der Demonstration erfolgte durch ein Bündnis aus den Parteien DIE LINKE, B90/Grüne, der Gruppe „Weltoffenes Naumburg“, dem Lokale Bündnis für Familie, dem Forum Ehrenamt im Evangelischen Kirchenkreis Naumburg-Zeitz, dem Friedenskreis Naumburg, den Kirchengemeinden, den Jusos sowie der Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.
DIE LINKE Naumburg bedankt sich bei allen, die zum Gelingen dieses Abends mit beigetragen haben. In Anbetracht der zeitgleich stattgefundenen Demo mit offen anti-demokratischer Ausrichtung, ist es wichtig, dass alle Demokratischen Kräfte in unserer Heimatstadt den Schulterschluss über inhaltliche Differenzen hinweg üben.
„Wenn die Demokratie in Gefahr gerät, und das ist für uns eine Frage des Vorfeldes, lautet mein Auftrag, wachsam zu sein und alle Bestrebungen zu verhindern, die den Staat gefährden“ (Tafelaufschrift am Platz der Grundrechte, Karlsruhe).

Herzlich Willkommen

DIE LINKE. Naumburg heißt alle Neu-Naumburgerinnen und NeuNaumburger herzlich willkommen! Wir zeigen uns erfreut, dass so viele Menschen in Naumburg und der Region ehrenamtliche Hilfeleistungen anbieten, um das Ankommen und Einleben der Geflüchteten zu erleichtern. Jedem, der hilft, sei unser Dank gewiss.

Wir wollen auch helfen und unterstützen. Zusammen mit dem Helferkreis von „Weltoffenes Naumburg“ und dem „Forum Ehrenamt“ erklärt sich der Landtagsabgeordnete Jan Wagner bereit das Wahlkreisbüro in der Salzstraße zu nutzen, um die Koordination beim Thema Gartenarbeit und Beschäftigung zu übernehmen.

Sie haben Samen, Setzlinge, noch funktionierendes Werkzeug oder auch größere Gartengeräte, die Sie spenden wollen? Sie können bei der Gartenpflege helfen und Geflüchteten beim Gärtnern unterstützen? Dann melden Sie sich bitte im Büro. Wir wollen zusammen mit den Flüchtlingshelfern und an Gartenarbeit interessierten Leuten die Spenden auf die Unterkünfte verteilen und die Hilfsbereitschaft im Bereich Gartenpflege koordinieren. Zurzeit wird noch alles gebraucht, vor allem vielseitiges Werkzeug.
Bitte melden Sie sich dazu im Wahlkreisbüro:
Salzstraße 38, 06618 Naumburg (Saale)
Mail: wkb@jan-wagner.com
Telefon: +49 3445 2480686

Brief an Stadträte – Weinberge – touristische Entwicklung Landschaftsschutzgebiet und Bauvorhaben

Zitat aus einem Schreiben an die Stadträte:
>>Alle unterzeichnenden Naumburger Bürger besitzen Flurstücke im Bereich Weinberge, die seit 1997 im Landschaftsschutzgebiet „Saale“ liegen. Uns eint, dass wir bauliche Vorhaben (wie Erweiterung eines landwirtschaftlichen Betriebes + Wohnhaus, Straußenwirtschaft + Wohnhaus, Abriss Bungalowsiedlung + Neubau von Wohnhaus, Errichtung des gewonnenen Eigenheims auf eigenem Grundstück) in diesem Bereich z. T. seit Jahren anstreben, die an der rechtlichen Hürde: Lage im Landschaftsschutzgebiet scheitern.<<

Aus der Verordnung über den Naturpark „Saale-Unstrut-Triasland“:
„Die Zone 2 dient den Zielen der landschaftsbezogenen Erholung unter dem Aspekt eines naturverträglichen Tourismus. …“

Es ist nicht erkennbar, wie die genannten Baumaßnahmen den naturverträglichen Tourismus fördern sollen. Einzig das Projekt Straußenwirtschaft hat einen Bezug zum Tourismus, alles andere sind rein private Interessen, nämlich der Bau von Häusern im Landschaftsschutzgebiet. Dazu gibt es keine Notwendigkeit.
DIE LINKE Naumburg spricht sich gegen die Herauslösung von Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet „Saale“ aus. Das Ziel muss der Erhalt des Landschaftsschutzgebietes und der für den Naturraum typischen Vielfalt, Eigenart und Schönheit zum Wohle aller Bürger sein.