Begegnung mit der Vergangenheit

27. Januar 2016  Allgemein

Am 27. Januar wird der Befreiung der KZ Auschwitz und des Holocausts im Allgemeinen gedacht. Auch in Naumburg versammelten sich an der Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, um der Opfer der Gewaltherrschaft zu gedenken. Auch viele Schülerinnen und Schüler waren dabei. Dies aus gutem Grund: Die Freie Schule Burgenland Jan Hus führte mit Schülerinnen und Schülern der 9-ten und 10-ten Klassen im letzten Jahr eine Exkursion nach Auschwitz durch. Am Nachmittag eröffneten diese im Amtsgericht Naumburg eine Ausstellung, in der sie ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke verarbeitet haben.

 

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Fraktion übernimmt Bibliotheks-Patenschaften

Eine Stadtbibliothek sollte für alle Menschen offen sein. Leider ist es nicht mehr allen Menschen möglich, die notwendigen Gebühren dafür aufzubringen. Daher spendete DIE LINKE Fraktion des Naumburger Gemeinderats – vertreten durch Jan Wagner und Marno Scherling (Foto) am vergangenen Freitag (18.12.2015) fünf Bibliotheks-Patenschaften in Naumburg. Damit ermöglichen die Paten fünf Personen die Bibliotheksnutzung für ein Jahr.
DIE LINKE wünscht viel Spass beim Lesen und Lernen!

Geld für neue Gedenktafeln gespendet

DaNTB, 12.12.2015s Naumburger Tageblatt berichtete am 12. Dezember über die Aktion unserer Gemeinderatsfraktion.
Zum Hintergrund:
Im Sommer wurden die Gedenktafeln für die Naumburger Opfer von Gewaltherrschaft und Terror 1933-1945 gestohlen.
Diese Menschen waren ein Teil unserer Stadt und somit gebührt ihnen ein würdiges Gedenken. Daher setzt sich die LINKE für die Erneuerung der Tafeln ein.
Um der Forderung Nachdruck zu verleihen und mit gutem Beispiel voran zu gehen, spendete die Linke Fraktion 500,-€ an die Stadt.

Erhöhung der Parkgebüren? Bitte einen Schritt nach dem Anderen!

Der Versuch, die leeren Kassen der Städte und Gemeinden zu füllen, endet leider allzu oft in der unüberlegten Erweiterung und Erhöhung von Gebühren. Bevor man die Möglichkeiten, die bestehende Satzungen und Verordnungen bieten, voll umfänglich nutzt, erfindet man das Rad dann lieber zum zweiten Mal.
Was soll eine Erweiterung der bewirtschafteten Parkflächen der Stadt, wenn die Verwaltung nicht einmal in der Lage ist, die bestehenden Gebührenordnungen umzusetzen? Es ist inzwischen normal, dass auf dem Naumburger Marktplatz, nicht nur vor dem Rathaus rechts und links, ausserhalb jeglicher Markierungen geparkt wird. Angst vor Strafe muss man da nicht haben. Grundstückseigentümer können ihre Vorgärten problemlos zu Parkplätzen umfunktionieren. Auch hier heißt es oft: „Kein Problem, die entsprechende Satzung wird ohnehin nicht umgesetzt!“
Seit Jahren versucht die Stadt Naumburg den sog. Park-Such-Verkehr in der Innenstadt zu reduzieren und die Vogelwiese als zentrumsnahen, zentralen Parkplatz zu etablieren. Beim REWE Markt wurden sogar Ausgleichsparkplätze für Veranstaltungen auf der Vogelwiese gebaut. Bisher mit mäßigem Erfolg. Während die Vogelwiese nach wie vor deutlich unterlastet ist, drängelt sich der Verkehr weiterhin durch die Innenstadt und es wird scheinbar völlig unkontrolliert umhergeparkt. Zu Recht erboste Hinweise seitens der Anwohner gab es in der Vergangenheit zur Genüge.
DIE LINKE erachtet es als wesentlich sinnvoller, die Gebühren für die Vogelwiese auf ihrem derzeitigen Niveau zu belassen, um einen Anreiz für deren Nutzung zu schaffen und die bestehenden Verordnungen konsequent umzusetzen.
Ach ja, nach der Landesausstellung sollten ja die Gebühren wieder gesenkt werden.

Demonstration in Naumburg

Ca. 500 Personen demonstrierten letzten Sonnabend (07.11.2015) in Naumburg für Demokratie, Vielfalt und Mitmenschlichkeit. Aufruf und Unterstützung der Demonstration erfolgte durch ein Bündnis aus den Parteien DIE LINKE, B90/Grüne, der Gruppe „Weltoffenes Naumburg“, dem Lokale Bündnis für Familie, dem Forum Ehrenamt im Evangelischen Kirchenkreis Naumburg-Zeitz, dem Friedenskreis Naumburg, den Kirchengemeinden, den Jusos sowie der Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.
DIE LINKE Naumburg bedankt sich bei allen, die zum Gelingen dieses Abends mit beigetragen haben. In Anbetracht der zeitgleich stattgefundenen Demo mit offen anti-demokratischer Ausrichtung, ist es wichtig, dass alle Demokratischen Kräfte in unserer Heimatstadt den Schulterschluss über inhaltliche Differenzen hinweg üben.
„Wenn die Demokratie in Gefahr gerät, und das ist für uns eine Frage des Vorfeldes, lautet mein Auftrag, wachsam zu sein und alle Bestrebungen zu verhindern, die den Staat gefährden“ (Tafelaufschrift am Platz der Grundrechte, Karlsruhe).