Herzlich Willkommen

DIE LINKE. Naumburg heißt alle Neu-Naumburgerinnen und NeuNaumburger herzlich willkommen! Wir zeigen uns erfreut, dass so viele Menschen in Naumburg und der Region ehrenamtliche Hilfeleistungen anbieten, um das Ankommen und Einleben der Geflüchteten zu erleichtern. Jedem, der hilft, sei unser Dank gewiss.

Wir wollen auch helfen und unterstützen. Zusammen mit dem Helferkreis von „Weltoffenes Naumburg“ und dem „Forum Ehrenamt“ erklärt sich der Landtagsabgeordnete Jan Wagner bereit das Wahlkreisbüro in der Salzstraße zu nutzen, um die Koordination beim Thema Gartenarbeit und Beschäftigung zu übernehmen.

Sie haben Samen, Setzlinge, noch funktionierendes Werkzeug oder auch größere Gartengeräte, die Sie spenden wollen? Sie können bei der Gartenpflege helfen und Geflüchteten beim Gärtnern unterstützen? Dann melden Sie sich bitte im Büro. Wir wollen zusammen mit den Flüchtlingshelfern und an Gartenarbeit interessierten Leuten die Spenden auf die Unterkünfte verteilen und die Hilfsbereitschaft im Bereich Gartenpflege koordinieren. Zurzeit wird noch alles gebraucht, vor allem vielseitiges Werkzeug.
Bitte melden Sie sich dazu im Wahlkreisbüro:
Salzstraße 38, 06618 Naumburg (Saale)
Mail: wkb@jan-wagner.com
Telefon: +49 3445 2480686

Brief an Stadträte – Weinberge – touristische Entwicklung Landschaftsschutzgebiet und Bauvorhaben

Zitat aus einem Schreiben an die Stadträte:
>>Alle unterzeichnenden Naumburger Bürger besitzen Flurstücke im Bereich Weinberge, die seit 1997 im Landschaftsschutzgebiet „Saale“ liegen. Uns eint, dass wir bauliche Vorhaben (wie Erweiterung eines landwirtschaftlichen Betriebes + Wohnhaus, Straußenwirtschaft + Wohnhaus, Abriss Bungalowsiedlung + Neubau von Wohnhaus, Errichtung des gewonnenen Eigenheims auf eigenem Grundstück) in diesem Bereich z. T. seit Jahren anstreben, die an der rechtlichen Hürde: Lage im Landschaftsschutzgebiet scheitern.<<

Aus der Verordnung über den Naturpark „Saale-Unstrut-Triasland“:
„Die Zone 2 dient den Zielen der landschaftsbezogenen Erholung unter dem Aspekt eines naturverträglichen Tourismus. …“

Es ist nicht erkennbar, wie die genannten Baumaßnahmen den naturverträglichen Tourismus fördern sollen. Einzig das Projekt Straußenwirtschaft hat einen Bezug zum Tourismus, alles andere sind rein private Interessen, nämlich der Bau von Häusern im Landschaftsschutzgebiet. Dazu gibt es keine Notwendigkeit.
DIE LINKE Naumburg spricht sich gegen die Herauslösung von Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet „Saale“ aus. Das Ziel muss der Erhalt des Landschaftsschutzgebietes und der für den Naturraum typischen Vielfalt, Eigenart und Schönheit zum Wohle aller Bürger sein.

Kirschfest: Probleme gemeinsam lösen

Die Firebirds brachten es am Kirschfestmontag auf den Punkte: Die ungeheure Vielfalt des Kirschfestes ist etwas ganz besonderes, das so kaum ein anderes Volksfest zu bieten hat. Und eben jene Besonderheit gilt es zu bewahren. Bei der gestrigen Auswertung des Kirschfestes 2015 zeigten sich hierfür gute Ansätze, aber auch diverse Probleme.
Die relativ wenigen Wortmeldungen seitens der Vereine signalisierten aber eindeutig einen enormen Gesprächs- und Klärungsbedarf für die vielfältigen Problemfelder. Insofern begrüßt DIE LINKE das Vorhaben des OB Bernward Küper, bis Jahresende Lösungen finden zu wollen, um das Kirschfest 2016 ohne größere Querelen vorbereiten zu können und den Charakter eines Volksfestes zu erhalten.
Den von Küper vorgeschlagenen Weg, kleine Arbeitsgruppen zu bilden, die sich mit Einzelfragen beschäftigen, hält DIE LINKE jedoch für wenig zielführend.
Die Reduzierung auf wenige Personen führt zunächst vor allem dazu, dass die Meinungen, Ideen und Ansichten vieler Beteiligter nicht gebührend berücksichtigt oder gleich ganz außen vor gelassen werden. Der Idee eines Volksfestes kann man somit gar nicht gerecht werden.
Ein weiteres Problem stellt die mangelnde Transparenz solcher Arbeitsgruppen dar. Die inzwischen sehr komplexen Problemstellungen erfordern aber geradezu eine transparente, für alle nachvollziehbare Lösungsfindung.
Darüber hinaus wurde im Rahmen der Auswertung deutlich, wie sehr die Meinungen z.B. über den Charakter der Vogelwiese auseinandergehen oder wie ohnmächtig man gemeinsam vor Problemen steht, bei denen sich zunächst alle einig sind (z.B. Lärm oder Abfallentsorgung). Auch hier ist zu befürchten, dass Vorschläge abgestimmt werden, die nicht im Interesse der Mehrheit sind.
DIE LINKE schlägt stattdessen einen professionell moderierten Prozess vor, der möglichst alle Beteiligten mit einbezieht. Entsprechende Arbeitsweisen sind inzwischen in der Wirtschaft oder anderen Städten durchaus Gang und Gäbe, um komplexe Problemstellungen für alle zufriedenstellend und nachhaltig zu bearbeiten.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Einbeziehung möglichst vieler Akteure führt zu Ergebnissen, in denen sich die Mehrheit wiederfindet, wodurch die Idee des Volksfestes gestärkt wird. Durch die Transparenz des Prozesses entsteht mehr Verständnis für bestimmte Problemlagen, aber auch für den Wert der eigenen Meinung. Auch Fehlinterpretationen, dass der dargestellte Rückgang bei den 5-Tages-Eintritten ein Indiz dafür sei, dass die Preiserhöhung bei der Bevölkerung gut angenommen worden sei, können somit schnell berichtigt werden.
Zu guter Letzt entlastet solch ein Prozess auch die Stadtverwaltung selbst, da sie sich hierbei als gleichberechtigter Akteur inhaltlich einbringen kann, ohne darüber hinaus weitere Aufgaben erfüllen zu müssen.
Die Erfahrungen in anderen Städten (z.B. Ludwigshafen, Vierssen, Bad Oldesloe usw.) zeigen den Erfolg solcher Methoden. Das Kirschfest als identifikationsstiftendes Moment in Naumburg ist unserer Meinung nach zu wichtig, als dass man es einem kleinen Kreis von Auserwählten überlassen kann.

Kirschfest – Mehr Besucher auf der Vogelwiese?

07. Juli 2015  Allgemein

Freudestrahlend hat der Oberbürgermeister verkündet, das es mehr Besucher auf der Vogelwiese gegeben hat. Es wurden 109 Bändchen im Vergleich zu 2014 mehr verkauft. Ein Erfolg?
Zitat aus dem Naumburger Tageblatt vom 27.06.2014:
„Ein perfekter Abend für Naumburg: Mit dem Anstich des ersten Bierfasses ist das Hussiten-Kirschfest eröffnet, mit 1:0 gewinnt Deutschland gegen die USA und zieht damit souverän ins Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft ein.“
Mit anderen Worten, 2014 war Fußball-WM. Eine WM wird immer gerne als Argument genommen, wenn Veranstaltungszahlen nicht gut sind. Jetzt ist es vergessen und es wird Erfolg verkündet, das nur 109 Bänchen gegenüber einem WM-Jahr mehr verkauft wurden. Herr Oberbürgermeister, 2015 war keine WM, keine EM und auch sonst kein Großereignis . Da sollte man nicht vollmundig davon reden, das das Kirschfest auf dem richtigen Weg ist. Sie selber haben eingeräumt, das mehr Tagesbändchen verkauft wurden. Mit anderen Worten, immer weniger sind bereit ein 5 Tagesbändchen zu kaufen. Auch wenn es im 5 Jahresvergleich der zweitbeste Wert war, so waren es im Vergleich zu 2013 2892 Besucher weniger und auch nur 136 Bändchenn plus im Vergleich zu 2011. 2012 mit 20 126 Bändchen war zwar wesentlich schlechter, aber da war Fußball-EM unter anderem mit dem Viertelfinale Deutschland -Griechenland.
Eine Analyse der Zahlen ergibt bei näherer Betrachtung kaum Zugewinn, aber ein deutlicher Verlust zu 2013. Es muss also kritisch hinterfragt werden, ob das Kirschfest auf dem richtigen Weg ist.

Seniorenbeirat für Naumburg bleibt Ziel der LINKEN

DIE LINKE bekräftigt aus gegebenen Anlass erneut ihren Wunsch nach einen offiziellen Seniorenbeirat für die Stadt Naumburg. Im Zuge der Verhandlungen über eine neue Hauptsatzung hatte DIE LINKE bereits einen entsprechenden Antrag eingebracht. Die anderen Fraktionen haben seinerzeit einen Seniorenbeirat abgelehnt, zuletzt haben einzelne Stadträte auch anderer Fraktionen aber ihren Willen für einen Seniorenbeirat bekundet.

Aus unserer Sicht ergibt sich in unserer Stadt die Situation, dass der Anteil an Seniorinnen und Senioren steigt, der Anteil in den regulären kommunalpolitischen Gremien das aber nicht abbildet. Um eine qualifizierte Meinung der Seniorinnen und Senioren der Stadt in die Entscheidungen des Rates und der Verwaltung besser einfließen zu lassen, erachten wir eine satzungsrechtlich festgelegte Seniorenvertretung als geboten. Wir bekräftigen, dass wir den Bedarf eines Seniorenbeirats nach wie vor als gegeben erachten.

DIE LINKE dankt dem Seniorenbeirat des Burgenlandkreises, dass die Fraktionen eingeladen wurden, ihre Position in der Stadt Naumburg vorstellen zu können. Besonders der Punkt auch ohne eine satzungsrechtlich festgelegte Seniorenvertretung Vertreter für die Stadt Naumburg in den Kreisseniorenbeirat zu benennen, war hier Thema. Im Hauptausschuss stimmte DIE LINKE zu, da ein Seniorenbeirat in Naumburg noch keine Mehrheit findet, den Rat, stellvertretend hier den Sozial und Kulturausschuss, mit der Benennung der entsprechenden Personen zu beauftragen.

Wir auf der Sitzung bekannt wurde, hat der Oberbürgermeister gegen den Beschluss des Hauptausschuss’ und ohne weitere Rücksprache mit den möglichen Vertretern diese gegenüber dem Kreisseniorenbeirat benannt. Das wunderte nicht nur die anwesenden Senioren. Die Fraktion DIE LINKE findet es nicht in Ordnung, dass sich der Oberbürgermeister gegen den Willen des Stadtrates so verhält.

Wir erwarten, dass der Beschluss des Hauptausschusses Grundlage für die Entsendung von Senioren in den Kreisseniorenbeirat bleibt und der Oberbürgermeister die Beschlüsse der Gremien des Rats beachtet. Sollte sich die Stimmungslage zu einer gemeindlichen Seniorenvertretung in der Kreisstadt in Zukunft ändern, würde sich diese Frage erübrigen. Für uns beleibt ein Seniorenbeirat zur seniorenpolitischen Unterstützung unserer Arbeit in der Stadt Naumburg ein wichtiges Ziel.