Zukunft des Naumburger Theaters

Am gestrigen Montagabend fanden sich der Bundestagsabgeordnete Roland Claus und Vertreter der LINKEN Gemeinderatsfraktion im Naumburger Theater ein, um sich direkt vor Ort einen Überblick über den baulichen Zustand der aktuellen Spielstätte zu verschaffen. Dabei wurde mit der derzeitigen Intendantin Frau Dr. Susanne Schulz,  Mitgliedern des „Naumburger Theater- und Kinofreunde e.V.“, sowie Mitarbeitern des Theaters ausführlich über die Entwicklung des Theaters in den letzten Jahren informiert und über eine für die Stadt Naumburg insgesamt zufriedenstellende Zukunft des Kulturbetriebes diskutiert.

 

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Erinnerung an die Opfer

Mit einer Kranzniederlegung am Denkmal am Naumburger Stadtpark gedachte Naumburger Bürger, darunter der Oberbürgermeister Bernward Küper, Vertreter der LINKEN sowie Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Freien Schule Burgenland, der Millionen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Anlass war der 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1944.
Oberbürgermeister Küper unterstich die Bedeutung einer funktionierenden Erinnerungskultur und begrüßte die Initiative der Freien Schule Burgenland, im März diesen Jahres eine Bildungsfahrt nach Auschwitz zu unternehmen.

Naumburgerin für Ehrenamt gewürdigt

Unter dem Motto „Politik sagt Danke“ sind am vergangenen Samstag rund 100 ehrenamtlich engagierte Sachsen-Anhalter ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Reiner Haseloff und Landtagspräsident Detlef Gürth empfingen die freiwilligen Helfer in der Magdeburger Staatskanzlei. Mit dabei war auch Annelise Dame aus Naumburg (Foto zusammen mit Jan Wagner). Annelise Dame wurde damit für ihr jahrelanges Engagement im Friedenskreis, im Umweltladen und im Bündnis für Demokratie in Naumburg gewürdigt.

Dilemma bei der Abstimmung über Kulturinselprojekt

Wenn beim Pokern ein Spieler All-In geht, setzt er alles was er besitzt und hofft darauf zu gewinnen, weiß aber auch, dass er alles verlieren kann. Vor einer vergleichbaren Dramatik steht der Naumburger Gemeinderat am kommenden Mittwoch. Dann gilt es darüber zu entscheiden, ob das Projekt Kulturinsel am Reußenplatz fortgeführt werden soll. Dies war auch Thema der letzten Fraktionssitzung der LINKEN.
Nachdem vor sechs Jahren begonnen wurde, im Rat euphorisch Beschlüsse zu fassen, die Planung voranzutreiben und Wettbewerbe auszuloben, steht man nun in Naumburg vor der Frage, ob all das umsonst gewesen sein soll.
Naumburg will Weltkulturerbe werden, den Tourismus intensivieren und in wenigen Jahren das tausendjährige Bestehen feiern. Grund genug, die vom Verfall bedrohten Quartiere instand zu setzen. Zudem sind die derzeitigen Standorte der Stadtbibliothek und des Stadtarchives kaum für ihre Nutzung geeignet. Handlungsbedarf besteht also mehr als genug.
Doch die Finanzierung ist nach wie vor unklar. Normalerweise liegt ein Finanzierungsplan vor, über den der Rat dann entscheidet. Diesmal soll aber vorher eine grundsätzliche Entscheidung getroffen werden, ohne dass die Finanzierung klar geregelt ist. Und so steht zu befürchten, dass die Stadt sich mit dem Projekt finanziell übernimmt, denn je mehr Zeit vergeht, desto höher werden die Kosten. Für weitere Projekte hätte die Stadt dann in den nächsten Jahren kaum mehr Geld zur Verfügung.
Wird das Projekt andererseits fallen gelassen, müssen 300.000,- € Fördergelder zurückgezahlt werden, ohne irgendein Ergebnis vorweisen zu können. Nach sechs Jahren Projektarbeit steht hierbei auch die Glaubwürdigkeit des Rates auf dem Spiel. Die Bausubstanz zerfällt weiter und eines der wertvollsten Stadtarchive Mitteldeutschlands gleich mit.
DIE LINKE Fraktion empfiehlt, zunächst um die nötigen Fördermittel zu kämpfen, schnell klare Zusagen vom Land einzufordern, damit man eine solide Entscheidungsgrundlage habe.
Am kommenden Mittwoch wird es keine gemeinsame Stimme der LINKEN Fraktion geben. Die Frage um Geld und Glaubwürdigkeit muss jeder der Abgeordneten mit dem eigenen Gewissen beantworten.

Transparenz und mehr Öffentlichkeit im Naumburger Rathaus

Im Kommunalwahlkampf war es häufig Thema: öffentliche Vorlagen, bishin zu Tagesordnungen des Rates, werden nur unzureichend im Internet veröffentlicht, öffentliche Ratsinformation im Netz finden nicht statt. DIE LINKE will diesen Zustand ändern und bringt daher nun zwei Anträge zu diesem Thema ein:

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