Schlagwort: Ehrenamt

Wahlzeitung für den Burgenlandkreis

Für was steht DIE LINKE bei der bevorstehenden Wahl:
– Wirtschaft fördern – Fördermittel richtig vergeben
– Tourismus im Burgenlandkreis voran treiben
– bessere Bildung für alle
– attraktivere Innenstädte
– Feuerwehren und Ehrenamt stärken
– eine solidarische Gesellschaft

Mit Informatinen zu den Kandidaten für unsere Heimatregion hier zum nachzulesen

 

Herzlich Willkommen

DIE LINKE. Naumburg heißt alle Neu-Naumburgerinnen und NeuNaumburger herzlich willkommen! Wir zeigen uns erfreut, dass so viele Menschen in Naumburg und der Region ehrenamtliche Hilfeleistungen anbieten, um das Ankommen und Einleben der Geflüchteten zu erleichtern. Jedem, der hilft, sei unser Dank gewiss.

Wir wollen auch helfen und unterstützen. Zusammen mit dem Helferkreis von „Weltoffenes Naumburg“ und dem „Forum Ehrenamt“ erklärt sich der Landtagsabgeordnete Jan Wagner bereit das Wahlkreisbüro in der Salzstraße zu nutzen, um die Koordination beim Thema Gartenarbeit und Beschäftigung zu übernehmen.

Sie haben Samen, Setzlinge, noch funktionierendes Werkzeug oder auch größere Gartengeräte, die Sie spenden wollen? Sie können bei der Gartenpflege helfen und Geflüchteten beim Gärtnern unterstützen? Dann melden Sie sich bitte im Büro. Wir wollen zusammen mit den Flüchtlingshelfern und an Gartenarbeit interessierten Leuten die Spenden auf die Unterkünfte verteilen und die Hilfsbereitschaft im Bereich Gartenpflege koordinieren. Zurzeit wird noch alles gebraucht, vor allem vielseitiges Werkzeug.
Bitte melden Sie sich dazu im Wahlkreisbüro:
Salzstraße 38, 06618 Naumburg (Saale)
Mail: wkb@jan-wagner.com
Telefon: +49 3445 2480686

Kirschfest: Probleme gemeinsam lösen

Die Firebirds brachten es am Kirschfestmontag auf den Punkte: Die ungeheure Vielfalt des Kirschfestes ist etwas ganz besonderes, das so kaum ein anderes Volksfest zu bieten hat. Und eben jene Besonderheit gilt es zu bewahren. Bei der gestrigen Auswertung des Kirschfestes 2015 zeigten sich hierfür gute Ansätze, aber auch diverse Probleme.
Die relativ wenigen Wortmeldungen seitens der Vereine signalisierten aber eindeutig einen enormen Gesprächs- und Klärungsbedarf für die vielfältigen Problemfelder. Insofern begrüßt DIE LINKE das Vorhaben des OB Bernward Küper, bis Jahresende Lösungen finden zu wollen, um das Kirschfest 2016 ohne größere Querelen vorbereiten zu können und den Charakter eines Volksfestes zu erhalten.
Den von Küper vorgeschlagenen Weg, kleine Arbeitsgruppen zu bilden, die sich mit Einzelfragen beschäftigen, hält DIE LINKE jedoch für wenig zielführend.
Die Reduzierung auf wenige Personen führt zunächst vor allem dazu, dass die Meinungen, Ideen und Ansichten vieler Beteiligter nicht gebührend berücksichtigt oder gleich ganz außen vor gelassen werden. Der Idee eines Volksfestes kann man somit gar nicht gerecht werden.
Ein weiteres Problem stellt die mangelnde Transparenz solcher Arbeitsgruppen dar. Die inzwischen sehr komplexen Problemstellungen erfordern aber geradezu eine transparente, für alle nachvollziehbare Lösungsfindung.
Darüber hinaus wurde im Rahmen der Auswertung deutlich, wie sehr die Meinungen z.B. über den Charakter der Vogelwiese auseinandergehen oder wie ohnmächtig man gemeinsam vor Problemen steht, bei denen sich zunächst alle einig sind (z.B. Lärm oder Abfallentsorgung). Auch hier ist zu befürchten, dass Vorschläge abgestimmt werden, die nicht im Interesse der Mehrheit sind.
DIE LINKE schlägt stattdessen einen professionell moderierten Prozess vor, der möglichst alle Beteiligten mit einbezieht. Entsprechende Arbeitsweisen sind inzwischen in der Wirtschaft oder anderen Städten durchaus Gang und Gäbe, um komplexe Problemstellungen für alle zufriedenstellend und nachhaltig zu bearbeiten.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Einbeziehung möglichst vieler Akteure führt zu Ergebnissen, in denen sich die Mehrheit wiederfindet, wodurch die Idee des Volksfestes gestärkt wird. Durch die Transparenz des Prozesses entsteht mehr Verständnis für bestimmte Problemlagen, aber auch für den Wert der eigenen Meinung. Auch Fehlinterpretationen, dass der dargestellte Rückgang bei den 5-Tages-Eintritten ein Indiz dafür sei, dass die Preiserhöhung bei der Bevölkerung gut angenommen worden sei, können somit schnell berichtigt werden.
Zu guter Letzt entlastet solch ein Prozess auch die Stadtverwaltung selbst, da sie sich hierbei als gleichberechtigter Akteur inhaltlich einbringen kann, ohne darüber hinaus weitere Aufgaben erfüllen zu müssen.
Die Erfahrungen in anderen Städten (z.B. Ludwigshafen, Vierssen, Bad Oldesloe usw.) zeigen den Erfolg solcher Methoden. Das Kirschfest als identifikationsstiftendes Moment in Naumburg ist unserer Meinung nach zu wichtig, als dass man es einem kleinen Kreis von Auserwählten überlassen kann.

Lesen wider das Vergessen

DIE LINKE Naumburg lädt hiermit herzlich alle Bürgerinnen und Bürger zu der Veranstaltung „Lesen wider das Vergessen“ am So, 10. Mai 2015, ab 10:00 Uhr in die Jakobstraße Naumburg ein.
Anlass der Veranstaltung ist die mahnende Erinnerung an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933. Die Brandspur der Nazis führte durch 22 deutsche Universitätsstädte.
Was dies für Bücher waren und warum sie verbrannt wurden, ist als Erinnerung und Mahnung wach zu halten. Vor allem jungen Menschen sollten wissen, warum beispielsweise Bücher von Kästner, Remarque, Tucholsky und Ossietzky in Flammen aufgingen.
Das Glück, ohne Einschränkungen, Bücher lesen zu können, ist ein über Jahrhunderte hart erkämpftes Recht und muss überall auf der  Welt möglich sein. Freier Zugang zu Wissen ist ein Menschenrecht.
Mitwirkende sind:
Schülerinnen und Schüler des Domgymnasiums Naumburg
Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Burgenland
Mitglieder des Bündnis für Demokratie Naumburg
Schauspieler und Schauspielerinnen des Theater Naumburg
Mitglieder der Kreismusikschule Burgenlandkreis
Mitglieder der Partei DIE LINKE.
und weitere.

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Naumburgerin für Ehrenamt gewürdigt

Unter dem Motto „Politik sagt Danke“ sind am vergangenen Samstag rund 100 ehrenamtlich engagierte Sachsen-Anhalter ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Reiner Haseloff und Landtagspräsident Detlef Gürth empfingen die freiwilligen Helfer in der Magdeburger Staatskanzlei. Mit dabei war auch Annelise Dame aus Naumburg (Foto zusammen mit Jan Wagner). Annelise Dame wurde damit für ihr jahrelanges Engagement im Friedenskreis, im Umweltladen und im Bündnis für Demokratie in Naumburg gewürdigt.